Cotoneaster - Zwergmispel 1 Allgemeine Pflegehinweise
Allgemein
Cotoneaster oder Felsenmispeln sind kleinblättrige, vielgestaltige, zierliche bis mittelhohe Sträucher mit eher kriechendem Charakter, die häufig in Gärten, öffentlichen Grünanlagen oder auf Gräbern zu finden sind. Ihre Heimat reicht von Nordafrika über Europa bis nach Asien. Von dieser Gattung gibt es ca. 50 Arten, Es kommen sowohl sommer-, als auch immergrüne Arten vor.
Z.B. gehört der Cotoneaster dammeri 'Cooper' zu den schwach wachsenden Zwergmispeln und eignet sich deshalb besonders für die kleinsten der Kleinen, die Mame-Bonsai und für Felsenbepflanzungen.
Alle Pflanzenteile, aber besonders die Früchte, sind schwach giftig.
Blätter, Blüten / Früchte.
S
eine kleine
n, derb-robusten Blätter verfärben sich, bei laubabwerfenden Arten, im Herbst zu einem attraktiven rötlichen Gelb.
Die Äste erstrahlen, bei laubabwerfenden Arten, in einem ungewöhnlich kräftigen Rotton, der in markantem Kontrast zum Sattgrün des Blattwerkes steht.
Die Blüte, zwischen Mai und Juni kann weiß bis rot sein,
und die Farbe der kleinen Früchte variiert gewöhnlich von Rot über orange bis gelb.
Stamm
Die Wuchsform reicht vom niederliegenden Bodendecker bis zu 15 Meter hohen KleinbäumenS. Die Rinde ist graubraun – schwarzgrau.
Stil
Frei aufrechte oder geneigte Stilarten, Kaskaden und Halbkaskaden, Wurzel über dem Felsen oder Felsenbepflanzung, ja sogar als Doppelstamm und in Gruppen, Sie können praktisch jede Form verwenden.
Besonders als Shohin oder Mame - Bonsai können die kleinblätterigen Bonsais gestaltet werden.
Standort und Temperatur
ie lieben einen sonnigen bis halbschattigen, luftigen Standort.
Schneiden
Ältere Äste entfernt man am besten während des Frühjahrsaustriebs. Junge Bonsais werden bei einer Trieblänge von etwa 15 cm (Ende Mai) wieder auf die Hälfte zurückgeschnitten. Wenn schon Seitenäste vorhanden sind, können Sie diese bei der Gestaltung berücksichtigen und so schneiden, dass ein Seitentrieb die Triebspitze übernimmt. Nachdem die Rinde von dunkelgrün nach braun übergegangen ist, wird auf zwei bis drei Blätter zurückgeschnitten. Laufend zurückschneiden ist während der Wachstumsperiode angesagt, somit bekommt der Zwergmispel eine stärkere und feine Verzweigung.
Gießen
In den Sommermonaten wird reichlich gegossen. Kurzfristige Trockenheit verträgt die Zwergmispel sehr gut.
Düngen
Von April bis Anfang September alle zwei Wochen mit Bonsai-Flüssigdünger düngen. Auch Düngekugeln können verwendet werden.
Drahten
Ist zu jeder Jahreszeit möglich. Sogar bis zu dreijährigen Ästen können noch relativ leicht in die gewünschte Form gebracht werden. Mit Spanndraht werden ältere Äste in die gewünschte Richtung gebracht.
Umtopfen
In der Regel alle 2 bis 4 Jahre, je nach Alter, vor dem Austrieb im Frühjahr kann umgetopft werden. Einen starken Wurzelschnitt verträgt der Zwergmispel ohne Probleme. Bis zu einem Alter von zehn Jahren werden sie jährlich umgetopft, danach erst wenn die Wurzeln die Schale ausfüllen oder das Wachstum nachlässt. Als Substrat eignen sich sowohl Akadama-Bonsaierde pur wie andere gute wasserdurchlässige Mischungen wie Bonsaierde.
Überwinterung
Die Überwinterung kann durch Einsenken des Ballens (ohne Schale) in Gartenerde
erfolgen. Wählen Sie eine schattige aber helle Stelle. Auf dem Balkon in einer Kiste mit Torfersatz und Sand einsenken.
Planzenschutz:
Feuerbrand, Blattläuse, Schildläuse. Rote Spinnen können manchmal einen unerwarteten Blattfall verursachen.
[1] Quelle: http://www.bonsai-pflege.ch/209.html
Cotoneaster dammeri ‘Skogholm‘ – Teppich-Zwergmispel
Besonderheiten der Sorte:
Die Teppich-Zwergmispel 'Skogholm' wurde 1941 in Schweden selektiert und hat einen besonders kräftigen Wuchs. Dadurch bietet sie gute Voraussetzungen, um auch größere Bonsai mit verhältnismäßig kleinen Blättern zu erziehen. Die Blätter sind klein (1-2 cm lang), dunkelgrün, matt glänzend und verfärben sich im Herbst teilweise gelborange. Dennoch ist die Art immergrün und bringt auch die typischen Blüten und Früchte hervor.
Herkunft: Bonsaischule Enger